Agile Werkzeuge – Analyse und Desgin (1057)

Um was geht’s?

Neben den klassischen und bekannten Werkzeugen und Artefakten wie Backlog etc. stellt dieses Kapitel ein paar weniger bekannte Werkzeuge vor.



Kurze Erinnerungshilfe

Erläutert werden folgende Werkzeuge: 

  • Story Maps – Eine Übersicht und grobe Planung, wann welches Feature released wird, um die Abhängigkeiten ersichtlich zu machen. 
  • Wireframes – Grobentwurf von Funktionalitäten, dient zur groben Übersicht und hilft damit Features in User Storys zu verpacken. 
  • Chartering – Hier werden die wichtigen Rahmendaten des Projekts abgesteckt.
  • Collaboration Games – „Moderationsspielchen“ um diverse Sachverhalte auf spielerische Weise klar zu machen.
Vertiefende Aspekte

Wem das nicht reicht: Nachstehend ein Link zu einem E-Book mit weiteren Moderationsspielchen: Zusammenfassung aller gängingen Collaboration Games

  • Broken Skype
  • Crazy Chat
  • Collaborative Origami
  • Listening Game
  • Movers & Shapers
  • Human Knot
  • 123 go
  • Columbian Hypnotist
  • Non Musical Chairs
  • Yes and
  • Magic Stick
  • Singing Clapping Numbers.  

Und in der Praxis?

Moderationsvarianten sind vielen Firmenkulturen immer noch suspekt, die traditionelle Praxis beschränkt sich meist auf eine Brainstorming Runde.

Andererseits verwenden auch viele Projektgruppen die Werkzeuge, ohne zu wissen, wie sie heißen. Gut soweit. Bedenklich wird es erst, wenn der Satz fällt: “Machen wir seit Jahren – das ist der Beweis, dass wir schon immer agil sind…” Unterschiede zwischen Kultur (“Being agile”) und Werkzeug (“Doing agile”) werden schnell ausgeblendet. Aber der Unterschied existiert nichtsdestotrotz.


Reflexionsfragen
  • Könnten Sie sich von den Werkzeugen inspirieren lassen? Sind ja wahrlich keine Raketenwissenschaft – aber dennoch sehr nützlich.
  • Neigen Sie dazu, die Werkzeuge wegen ihrer Trivialität nicht ernst zu nehmen?
  • Könnten die Werkzeuge Ihr aktuelles Projekt bereichern?

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