Agile Methoden und Tools (1023)

Um was geht’s?

Das agile Umfeld kommt mit einer Vielzahl neuer “Artefakte” daher, sowie viele Begrifflichkeiten, die es in der traditionellen Projektwelt gar nicht gab. Ist jetzt alles anders?



Kurze Erinnerungshilfe
  • “Agil” verwendet neue Begriffe, die klar machen sollen, dass es um neue Dinge geht.
  • Einfaches Umbenennen alter Tools macht sie nicht agil.
  • Bitte nicht Methode und Tools verwechseln
    • Die Tools lassen sich auch in einer konventionellen Umgebung anwenden.
    • Agile Tools machen noch keine agile Methode.
  • Agil wird’s erst, wenn man sich an die Werte des Manifests hält.

Und in der Praxis?

In der Praxis findet keine messerscharfe Trennung zwischen Methoden, Tools, Rahmenwerk, Kultur und Standards statt, mit dem Ergebnis, dass ein Backlog allein noch keinen agilen Ansatz begründet.

Das fängt schon mit Scrum und agil an. Scrum ist ein möglicher Weg unter vielen, Agilität zu leben. Allerdings hat der bekannteste Scrum in den Nullerjahren die Ausbreitung der Agilität dominiert, so dass in vielen Köpfen beide Begriffe (also Scrum und Agilität) als Synonym wahrgenommen werden. Falsch.

Es ist ganz wichtig zu unterscheiden, ob wir – wenn die Sprache auf Agilität kommt – Werkzeuge meinen oder Kultur.


Reflexionsfragen
  • Können Sie genau zwischen Kultur und Methode unterscheiden?
  • Könnten Sie sich vorstellen, agiles Gedankengut mit konventionellen Werkzeugen zu implementieren? (Funktioniert!)

Copyright Gita GmbHAlle Rechte vorbehalten.